Dokumentarfilm „WAS TUN” am 14. Juli im Monopol-Kino

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Am Donnerstag, 14. Juli 2022, lädt der Humanistische Verband Deutschland (HVD) in Bayern in Kooperation mit dem Bund für Geistesfreiheit München zu einem besonderen humanistischen Filmabend ein. Gezeigt wird die presigekrönte deutschsprachige Dokumentation "WAS TUN" von Michael Kranz. In dem Film geht es um Zwangsprostituierte und deren Kinder im Bordellmilieu in Faridpur (Bangladesh). Direkt im Anschluss führen wir mit Ihnen ein Publikumsgespräch.
 
Michael Kranz sah selbst als Zuschauer den Dokumentarfilm "Whores' Glory" von Michjael Glawogger aus dem Jahr 2011, der unkommentiert den Alltag von Sexarbeiterinnen zeigt. Eine Zwangsprostituierte aus Faridpur richtete sich darin mit ihren Fragen direkt an die Zuschauer*innen: "Gibt es keinen anderen Weg für uns Frauen als den des Leides? Gibt es überhaupt einen Weg? Wer kann mir diese Fragen beantworten?" Regisseur Michael Kranz berührte die Frage und das dargestellte Leid. Er flog nach Bangladesch, um nach ihr zu suchen und um zu vestehen, wie und ob er helfen kann. Diesen Weg dokumentierte er und so entstand "WAS TUN".
 
Die moralphilosophische Frage "Was soll ich tun" wird von uns allen alltäglich persönlich beantwortet. Wir nehmen uns mit Ihnen nach dem Film einen Moment Zeit um innezuhalten und darüber zu sprechen. Durch den Abend führen uns der Filmproduzent von "Was Tun" Felix von Poser, sowie der Moralphilosoph PD Dr. Andreas Edmüller.
 
Beginn ist um 18.30 Uhr im Monopol-Kino (Saal 1), Schleißheimer Str. 127, 80797 München
 
Tickets (normal: 10,50 €, erm.: 8.50 €, Web-U21: 6,00 €) gibt’s hier.